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Filmvorführung „Still-Leben“ in Frankenthal

Freitag, den 12. Dezember 2008

Am 28. November 2008 wurde der Film „Still-Leben“ zweimal am Tag vorgeführt wegen der großen Nachfrage im schönen LUX-Kino in Frankenthal.

Nachdem die erste Filmvorführung um 17 Uhr im ruhigen Kinosaal begann, holten schon viele Filmfreunde die Karten für die zweite Filmvorführung ab. Dann gingen einige Kinobesucher noch zwischendurch zum kleinen Weihnachtsmarkt in der Nähe des Kinos. Die Produzentin Claudia Krämer, zwei Helfer Gudrun Wilhelm und Dirk Orfgen und ich haben gut zusammengearbeitet.

Im Foyer warteten viele Filmfreunde aufgeregt auf den Film. Während sie warteten, kauften sie in der Zeit die kühlen Getränke, Popcorn und süße Leckereien und unterhielten sich miteinander.

Nach 18.45 Uhr strömten viele gespannte Filmfreunde gleich bei der Kartenkontrolle durch Steffen Wilhelm und Elena Lehrmann ins Kinosaal und suchten ihre Sitzplätze auf.

Bevor die zweite Filmvorführung begann, begrüßten MM und ich ganz kurz das Publikum.

Hier kommt der Bericht von einer hörenden Filmzuschauerin:

Am 28. November 2008 habe ich mir in Frankenthal den Film „Still-Leben“ angeschaut.

Ich bin eine Hörende, die noch nicht sehr lange die Gebärdensprache lernt. Als ich im Kino ankam, waren lauter gebärdende Menschen um mich und trotz der vielen sich unterhaltenden Menschen, war es ziemlich ruhig um mich.

Schon allein diese Situation hat mich sehr gespannt auf den kommenden Film gemacht, denn bisher kannte ich eigentlich nur Kinofilme für Hörende.

Der Film hat mir gut gefallen.

Er handelt von einer kleinen Familie, die zu zerbrechen droht, weil der Vater eine Affäre mit einer Anderen hat. Noch während der Streit zwischen den Eheleuten andauert, hat die Mutter einen tödlichen Unfall. Für den Vater und die Tochter bricht eine Welt zusammen. Während die Tochter von der Tante aufgenommen wird, kommt der Vater ………………

Auch ohne den Gebärden im Film komplett folgen zu können und ständig ein Auge auf den – diesmal für mich nötigen :o ) – Untertitel zu haben, habe ich die ganze Zeit alles verstanden.

Geholfen haben mir dabei die vielen verschiedenen Einstellungen, in denen die Darsteller ihre Gefühle mittels Mimik ausdrückten, Gedanken wurden z. B. mit Rückblenden anschaulich gemacht und auch durch Kameraeinstellungen, in denen die gesamte Körperhaltung der Schauspieler auf den Zuschauer wirken konnten, ist für mich vieles einfacher verständlich geworden.

Dass ich als Hörende keine Probleme hatte, den Film zu verstehen, hat mich im Nachhinein positiv überrascht.

Ich fand es außerdem wahnsinnig interessant, ins Alltagsleben von Gehörlosen hineinschnuppern zu können.

Lustig war es, während des Filmes einige Gesichter der Schauspieler vor Filmbeginn schon einmal unter den Wartenden im Kino und in den Sitzreihen entdeckt zu haben.

Das ist eine schöne Erfahrung für die Hörende, dass sie unter Hörgeschädigte hautnah erleben dürften.“

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Die Hobby-Fotografin Kerstin Müller aus Worms hat viele Bilder unter http://www.mm-kunst.de/home_film/filmpremiere/filmpremie-frankenthal.htm geschossen.

Am Ende vom Film kamen ein paar Schauspieler gleich auf die Bühne. Dazu dankten MM & Claudia mir zum Abschluss, da ich in Frankenthal alles organisiert habe.

Danach konnten die Filmfreunde persönlich einige anwesende Schauspieler im Kommunikationszentrum für Hörgeschädigte weiter fragen.

Koblenzer Glaumour-Abend mit Schauspieler

Dienstag, den 14. Oktober 2008

Eine kleine Geschichte von eurer „neuen Schauspielerin“.

Leider wachte ich am Samstagfrüh, den 11. Oktober total früh auf, da ich etwa Lampenfieber hatte. Weil ich nämlich neugierig war, wie ich als Schauspielerin im Film spielte, die die erste Filmpremiere im romantischen Koblenz stattfand.

Am wunderschönen herbstlichen Samstagmittag verbrachte ich mit meiner Famlie aus den Niederlanden, Schwiegermutter und Freundin am deutschen Eck, wo Rhein und Mosel sich vereinigen.

Dort möchten wir unbedingt viele hübsche Aufnahmen machen.

 

Im frühen Abend trafen sich die Schauspieler und Gäste in der alten Kulturfabrik. Erfreut sah ich noch einige Bekannten wieder, jedoch waren sogar viele unbekannte und neue Gesichter dabei.

Nachdem wir unsere Eintrittskarten und die leckeren Sekt nach 30 Minuten in der Hand hielten, regeten wir uns natürlich über das Kino auf.

Nach der Begrüßung von dem frischgebackenen Moderator Oliver Sieben aus der bekannten Wuppertaler Schwebebahn fing der Film spannend an. Zum ersten Mal habe ich diesen Film komplett gesehen, da ich vorher eine ganze kleine Szene gesehen habe.

Während der Film „STILL-LEBEN“ gedreht hat, musste ich oft lachen, in dem ich eine böse Rolle gespielt habe. Mehr möchte ich natürlich mal nichts verraten, müssen Sie sich selber ein Bild von machen.

Nach spannenden 105-Minuten möchteten der Moderator, MM und Claudia Krämer die ehrenamtlichen Mitarbeiter ein ganz herzliches Dankschön sagen, die ein schönes Geschenk bekamen.

Nach dem Fotografieren begrüßte das drei köpfigen Team alle Schauspieler, übergaben auch das Geschenk. Alle Schauspieler haben sich dabei sehr amüsiert und haben feine Kleidung angezogen.

Nach der schnellen Fotosession bekamen die Teilnehmer von allen Schauspieler Autogramme. In den letzten Abendstunden lud das Filmteam alle Gästen zu einem leckeren Canapées ein.

In meinem Schlusswort möchte ich mich bei MM und Claudia Krämer ein ganz dickes Dankeschön sagen, was sie in den letzten 3 Jahren unglaublich so viel geleistet haben.

Für mich ist eine sehr schöne lehrreiche Erfahrung, auch wenn es manchmal anstrengend ist.

Einen Überblick aller Termine findet ihr unter www.mm-kunst.de

Auf der anderen Seite können Sie einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern von der bekannten gehörlosen Bloggerin Judith Göller unter www.gehoerlosblog.de finden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie ihre Kommentare und Ihre Meinung hinterlassen möchten.