Filmvorführung „Still-Leben“ in Frankenthal
Am 28. November 2008 wurde der Film „Still-Leben“ zweimal am Tag vorgeführt wegen der großen Nachfrage im schönen LUX-Kino in Frankenthal.
Nachdem die erste Filmvorführung um 17 Uhr im ruhigen Kinosaal begann, holten schon viele Filmfreunde die Karten für die zweite Filmvorführung ab. Dann gingen einige Kinobesucher noch zwischendurch zum kleinen Weihnachtsmarkt in der Nähe des Kinos. Die Produzentin Claudia Krämer, zwei Helfer Gudrun Wilhelm und Dirk Orfgen und ich haben gut zusammengearbeitet.

Im Foyer warteten viele Filmfreunde aufgeregt auf den Film. Während sie warteten, kauften sie in der Zeit die kühlen Getränke, Popcorn und süße Leckereien und unterhielten sich miteinander.
Nach 18.45 Uhr strömten viele gespannte Filmfreunde gleich bei der Kartenkontrolle durch Steffen Wilhelm und Elena Lehrmann ins Kinosaal und suchten ihre Sitzplätze auf.
Bevor die zweite Filmvorführung begann, begrüßten MM und ich ganz kurz das Publikum.

Hier kommt der Bericht von einer hörenden Filmzuschauerin:
„Am 28. November 2008 habe ich mir in Frankenthal den Film „Still-Leben“ angeschaut.
Ich bin eine Hörende, die noch nicht sehr lange die Gebärdensprache lernt. Als ich im Kino ankam, waren lauter gebärdende Menschen um mich und trotz der vielen sich unterhaltenden Menschen, war es ziemlich ruhig um mich.
Schon allein diese Situation hat mich sehr gespannt auf den kommenden Film gemacht, denn bisher kannte ich eigentlich nur Kinofilme für Hörende.
Der Film hat mir gut gefallen.
Er handelt von einer kleinen Familie, die zu zerbrechen droht, weil der Vater eine Affäre mit einer Anderen hat. Noch während der Streit zwischen den Eheleuten andauert, hat die Mutter einen tödlichen Unfall. Für den Vater und die Tochter bricht eine Welt zusammen. Während die Tochter von der Tante aufgenommen wird, kommt der Vater ………………
Auch ohne den Gebärden im Film komplett folgen zu können und ständig ein Auge auf den – diesmal für mich nötigen
) – Untertitel zu haben, habe ich die ganze Zeit alles verstanden.
Geholfen haben mir dabei die vielen verschiedenen Einstellungen, in denen die Darsteller ihre Gefühle mittels Mimik ausdrückten, Gedanken wurden z. B. mit Rückblenden anschaulich gemacht und auch durch Kameraeinstellungen, in denen die gesamte Körperhaltung der Schauspieler auf den Zuschauer wirken konnten, ist für mich vieles einfacher verständlich geworden.
Dass ich als Hörende keine Probleme hatte, den Film zu verstehen, hat mich im Nachhinein positiv überrascht.
Ich fand es außerdem wahnsinnig interessant, ins Alltagsleben von Gehörlosen hineinschnuppern zu können.
Lustig war es, während des Filmes einige Gesichter der Schauspieler vor Filmbeginn schon einmal unter den Wartenden im Kino und in den Sitzreihen entdeckt zu haben.
Das ist eine schöne Erfahrung für die Hörende, dass sie unter Hörgeschädigte hautnah erleben dürften.“
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Die Hobby-Fotografin Kerstin Müller aus Worms hat viele Bilder unter http://www.mm-kunst.de/home_film/filmpremiere/filmpremie-frankenthal.htm geschossen.
Am Ende vom Film kamen ein paar Schauspieler gleich auf die Bühne. Dazu dankten MM & Claudia mir zum Abschluss, da ich in Frankenthal alles organisiert habe.

Danach konnten die Filmfreunde persönlich einige anwesende Schauspieler im Kommunikationszentrum für Hörgeschädigte weiter fragen.







