Weihnachtsgruß und beste Wünsche zum Neuen Jahr 2010

24. Dezember 2009

Hallo Ihr lieben Gebärdensprach-Leutchen!

Aus Zeitmangel gibt es hier doch einen kleinen Beitrag zum Weihnachtsgruß.

Ich wünsche meinen Gebärdensprach-Bloglesern ein frohes & besinnliches Weihnachtsfest mit vielen Geschenken, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010 und natürlich genügend Zeit, um ein wenig vom Arbeit- und Schulstress zu relaxen.

Hier ist ein sehr kleines Weihnachtsgeschenk für Euch. :-)

Happy Easter 2009

10. April 2009

Hallo ihr lieben Gebärdensprach-Leutchen,

leider habe ich kaum Zeit gefunden, einen neuen Blog zu schreiben, aber ich werde nur ganz selten berichten.

Da mache ich zurzeit meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Gebärdensprachdozentin.

In jeden Fall möchte ich allen fröhlichen Besuchern einen kunterbunten Frühling und eine schöne, sonnige Osterzeit wünschen! :-)

Rat mal was die Wörter des Fingeralfabets sind! ;-)

Hinterlass einen Kommentar, wenn jemand richtig geraten hat.

Weihnachtsgrüße & Weihnachtslied

20. Dezember 2008
Loading...
P.S. Deaf-Sign-Blog macht Weihnachtspause.

Filmvorführung „Still-Leben“ in Frankenthal

12. Dezember 2008

Am 28. November 2008 wurde der Film „Still-Leben“ zweimal am Tag vorgeführt wegen der großen Nachfrage im schönen LUX-Kino in Frankenthal.

Nachdem die erste Filmvorführung um 17 Uhr im ruhigen Kinosaal begann, holten schon viele Filmfreunde die Karten für die zweite Filmvorführung ab. Dann gingen einige Kinobesucher noch zwischendurch zum kleinen Weihnachtsmarkt in der Nähe des Kinos. Die Produzentin Claudia Krämer, zwei Helfer Gudrun Wilhelm und Dirk Orfgen und ich haben gut zusammengearbeitet.

Im Foyer warteten viele Filmfreunde aufgeregt auf den Film. Während sie warteten, kauften sie in der Zeit die kühlen Getränke, Popcorn und süße Leckereien und unterhielten sich miteinander.

Nach 18.45 Uhr strömten viele gespannte Filmfreunde gleich bei der Kartenkontrolle durch Steffen Wilhelm und Elena Lehrmann ins Kinosaal und suchten ihre Sitzplätze auf.

Bevor die zweite Filmvorführung begann, begrüßten MM und ich ganz kurz das Publikum.

Hier kommt der Bericht von einer hörenden Filmzuschauerin:

Am 28. November 2008 habe ich mir in Frankenthal den Film „Still-Leben“ angeschaut.

Ich bin eine Hörende, die noch nicht sehr lange die Gebärdensprache lernt. Als ich im Kino ankam, waren lauter gebärdende Menschen um mich und trotz der vielen sich unterhaltenden Menschen, war es ziemlich ruhig um mich.

Schon allein diese Situation hat mich sehr gespannt auf den kommenden Film gemacht, denn bisher kannte ich eigentlich nur Kinofilme für Hörende.

Der Film hat mir gut gefallen.

Er handelt von einer kleinen Familie, die zu zerbrechen droht, weil der Vater eine Affäre mit einer Anderen hat. Noch während der Streit zwischen den Eheleuten andauert, hat die Mutter einen tödlichen Unfall. Für den Vater und die Tochter bricht eine Welt zusammen. Während die Tochter von der Tante aufgenommen wird, kommt der Vater ………………

Auch ohne den Gebärden im Film komplett folgen zu können und ständig ein Auge auf den – diesmal für mich nötigen :o ) – Untertitel zu haben, habe ich die ganze Zeit alles verstanden.

Geholfen haben mir dabei die vielen verschiedenen Einstellungen, in denen die Darsteller ihre Gefühle mittels Mimik ausdrückten, Gedanken wurden z. B. mit Rückblenden anschaulich gemacht und auch durch Kameraeinstellungen, in denen die gesamte Körperhaltung der Schauspieler auf den Zuschauer wirken konnten, ist für mich vieles einfacher verständlich geworden.

Dass ich als Hörende keine Probleme hatte, den Film zu verstehen, hat mich im Nachhinein positiv überrascht.

Ich fand es außerdem wahnsinnig interessant, ins Alltagsleben von Gehörlosen hineinschnuppern zu können.

Lustig war es, während des Filmes einige Gesichter der Schauspieler vor Filmbeginn schon einmal unter den Wartenden im Kino und in den Sitzreihen entdeckt zu haben.

Das ist eine schöne Erfahrung für die Hörende, dass sie unter Hörgeschädigte hautnah erleben dürften.“

——————————————————————————————————–

Die Hobby-Fotografin Kerstin Müller aus Worms hat viele Bilder unter http://www.mm-kunst.de/home_film/filmpremiere/filmpremie-frankenthal.htm geschossen.

Am Ende vom Film kamen ein paar Schauspieler gleich auf die Bühne. Dazu dankten MM & Claudia mir zum Abschluss, da ich in Frankenthal alles organisiert habe.

Danach konnten die Filmfreunde persönlich einige anwesende Schauspieler im Kommunikationszentrum für Hörgeschädigte weiter fragen.

Koblenzer Glaumour-Abend mit Schauspieler

14. Oktober 2008

Eine kleine Geschichte von eurer „neuen Schauspielerin“.

Leider wachte ich am Samstagfrüh, den 11. Oktober total früh auf, da ich etwa Lampenfieber hatte. Weil ich nämlich neugierig war, wie ich als Schauspielerin im Film spielte, die die erste Filmpremiere im romantischen Koblenz stattfand.

Am wunderschönen herbstlichen Samstagmittag verbrachte ich mit meiner Famlie aus den Niederlanden, Schwiegermutter und Freundin am deutschen Eck, wo Rhein und Mosel sich vereinigen.

Dort möchten wir unbedingt viele hübsche Aufnahmen machen.

 

Im frühen Abend trafen sich die Schauspieler und Gäste in der alten Kulturfabrik. Erfreut sah ich noch einige Bekannten wieder, jedoch waren sogar viele unbekannte und neue Gesichter dabei.

Nachdem wir unsere Eintrittskarten und die leckeren Sekt nach 30 Minuten in der Hand hielten, regeten wir uns natürlich über das Kino auf.

Nach der Begrüßung von dem frischgebackenen Moderator Oliver Sieben aus der bekannten Wuppertaler Schwebebahn fing der Film spannend an. Zum ersten Mal habe ich diesen Film komplett gesehen, da ich vorher eine ganze kleine Szene gesehen habe.

Während der Film „STILL-LEBEN“ gedreht hat, musste ich oft lachen, in dem ich eine böse Rolle gespielt habe. Mehr möchte ich natürlich mal nichts verraten, müssen Sie sich selber ein Bild von machen.

Nach spannenden 105-Minuten möchteten der Moderator, MM und Claudia Krämer die ehrenamtlichen Mitarbeiter ein ganz herzliches Dankschön sagen, die ein schönes Geschenk bekamen.

Nach dem Fotografieren begrüßte das drei köpfigen Team alle Schauspieler, übergaben auch das Geschenk. Alle Schauspieler haben sich dabei sehr amüsiert und haben feine Kleidung angezogen.

Nach der schnellen Fotosession bekamen die Teilnehmer von allen Schauspieler Autogramme. In den letzten Abendstunden lud das Filmteam alle Gästen zu einem leckeren Canapées ein.

In meinem Schlusswort möchte ich mich bei MM und Claudia Krämer ein ganz dickes Dankeschön sagen, was sie in den letzten 3 Jahren unglaublich so viel geleistet haben.

Für mich ist eine sehr schöne lehrreiche Erfahrung, auch wenn es manchmal anstrengend ist.

Einen Überblick aller Termine findet ihr unter www.mm-kunst.de

Auf der anderen Seite können Sie einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern von der bekannten gehörlosen Bloggerin Judith Göller unter www.gehoerlosblog.de finden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie ihre Kommentare und Ihre Meinung hinterlassen möchten.

Filmausschnitt und Artikel über Tag der Gehörlosen

29. September 2008

Am 27. September fand der Welttag der gehörlosen und schwerhörigen Menschen im Wappensaal des rheinland-pfälzischen Landtags ins sonnige Mainz statt.

Eine kurze Nachricht im Südwestrundfunk findet ihr in dem Filmchen “Tag der Gehörlosen und Schwerhörigen” erst nach sieben Minuten unter www.swr.de

Habe noch zwei Berichte im Internet gefunden: www.rlp.de und www.kobinet-nachrichten.org

Stolz posierten vier Reinhards mit Kurt Beck für ein Foto.

Ohne DGS, ohne UT im TV?

25. August 2008

Ohne Deutsche Gebärdensprache

ohne Untertitel

im Fernsehen??

Die Organisation „SIGN-DIALOG“ aus Aachen rief vor einigen Monaten zur Demo auf.

Etwa 6000 bis 7000 Menschen haben am Samstag, dem 23. August 2008 in Köln für mehr Untertitel im Fernsehen demonstriert. Von der Köln-Messe-Deutz aus ging die Demonstration bei gutem Wetter über den Rhein zum kölnischen Dom in 4,5 Kilometer Länge.

Wir fordern mehr Untertitel, weil wir ohne Gebärdensprache und Untertitel im Fernsehen kaum folgen können. Der Untertitel ist nicht nur für Hörgeschädigte, sondern auch für Ausländer und schwache Schreibkompetenz gedacht.

Da um 17:00 Uhr plötzlich wirklich etwas vom Himmel fiel, haben wir das Gefühl, dass die Fernseh-Sender mehr Untertitel anbieten sollten.

Während der Demo mit kurzem Videofilmchen gebärdete Gerda zu Zuschauern:

Loading...

NICHT HÖREN, ABER KANN SEHEN / LESEN MIT UNTERTITEL“

Während der Olympiade haben die Fernseh-Sender ZDF und ARD viel Untertitel eingeblendet, darüber haben sich zahlreiche Hörgeschädigte sehr gefreut. Ein dickes Dankeschön an ZDF und ARD!

Der Untertitel ist noch nicht 100%-ig perfekt, aber es ist schon ein wichtiger Schritt.

Mehr Nachrichten, Bilder und Videos könnt ihr unter www.sign-dialog.de, www.untertitel-aktion.de und www.taubenschlag.de lesen und ansehen.

Ein großes Danke an Euch!

Auch das Team vom “Sehen statt Hören” war dort anwesend.

_____________________________

Gebärdete Internetseite

17. Juli 2008

Auf www.deafswimworld.com ist ein Bericht über den amerikanischen gehörlosen Schwimmer zu finden.

Hier wird der Link zu DEAFSWIMWORLD hinweisen, weil die Kommunikation zwischen Hörenden und Gehörlosen immer locker und zu verbessern werden könnte.

Diese Website zeigt uns deutlich, dass es alle Möglichkeiten gibt! ASL-Gebärdensprache, Gebärdensprachdolmetscher und Untertitel sind alles auf einmal in einem Internet-Video zu sehen.

Star-Schauspieler Gunter Trube gestorben

1. Juli 2008

Bereits am 29. Juni 2008 verstarb der humorvolle Schauspieler Gunter Trube im jungen Alter von 47 Jahren. Vielen Gehörlosen ist Gunter Trube noch sehr gut bekannt, er war sehr kontaktfreudig und hatte viel Humor und Witz.

Hiermit möchte ich ein paar Wörter über den Gebärdensprachdozent Gunter Trube hinterlassen, weil wir im Jahr 2003/2004 eine sehr schöne Zeit in Frankfurt verbracht hatten, während wir eine Linguistik-Ausbildung bei der Unterrichtsleiterin Daniela Happ teilgenommen hatten.


Auf dem Bild fehlen Andreas Costrau und Peter Schick

Den ersten Kurstag vergesse ich nie: Es kamen alle DGS-Teilnehmer zum Seminar und Gunter Trube begrüßte mich sofort, obwohl ich ihn nur vom Sehen statt Hören und Theater gesehen habe. Ich war ja verlegen. Auch die andere Teilnehmerin glaubte, dass Gunter als Lehrer da war. „Nein, ich bin auch ein „Schüler“ wie du“, sagte Gunter Trube zu uns.

Während der Ausbildung haben wir viel von ihm gelernt, dass wir immer zusammenhalten sollten. Und wir hatten viel Spass gemacht.

Jedes Mal brachten wir immer etwas leckeres Essen mit für gemeinsame Teilnehmer, das war eine Idee von Gunter. Gunter sagte immer, dass wir viele Vitamine brauchten und er verteilte die weißen Trauben.

In der Wintersaison hatte er manchmal mit Bronchitis zu kämpfen, aber er war jedoch immer dabei und so freundlich.

Es hätte mich so gefreut, wenn ich ihn bei den Deutschen Kulturtagen sehen dürfte, aber leider ist er nicht mehr da. Das macht mich wirklich traurig, weil wir uns persönlich zum letzten Mal bei unserer Abschlussfeier gesehen haben.

Es ist für mich unfassbar, nachdem ich viele Bilder von Gunter Trube in dem neuesten Heft „Life InSight“ anschaute. Jedoch denke ich, dass er in der sehr kurzen Zeit viel Schönes und Besonderes erlebt hat.

Die lebenden Bilder des verstorbenen Gunter Trube werden uns lange in Erinnerung bleiben!

Bitte weiter lesen unter TAUBENSCHLAG

Gebärdensprachkurs für Kinder

4. März 2008

Am Samstag, den 23. Februar fand ein Gebärdensprachkurs für hörende Kinder im wunderschönen Weindorf statt.



Wie entstand der Kinderkurs?
Einer von meinen Teilnehmern im Gebärdensprachkurs hatte mich gefragt, ob man einen Kurs möglicherweise auch für Kinder anbieten könnte? Weil seine Tochter die Gebärdensprache genau so wie ihr Vater lernen möchte.
Danach hatte ich mit der Psychologin Katja Müller der Fachdienst für Hörgeschädigte gefragt, ob sie mich als „Leihstimme“ begleiten möchte.

Der Vater, Hr, Steiner hat alles organisiert, ein paar Kinder zu finden und den Raum zu reservieren. Wir möchten dem Rathaus ganz herzlich Dankeschön sagen, dass wir den Raum benutzen dürften.

Am Anfang waren die Kinder etwas aufgeregt, aber in der ersten Stunde gebärdete ich über Gehörlose und Gehörlosenkultur und Katja übersetzte in Lautsprache.
Wirklich erstaunend, dass die Kinder so wissbegierig waren, dass sie so viele Fragen hatten!

Danach haben wir das Fingeralphabet zusammen geübt, jedoch haben ein paar Kinder das Fingeralphabet schon gekannt. Hinterher konnten die Kinder ihre Name fingern und die anderen begrüßen.


Danach durfte das Spiel näturlich nicht fehlen! Das Elefantspiel hat es ihn sehr viel Spaß gemacht, denn sie mussten viel lachen. Den Kindern hat das Spiel so viel Spaß gemacht, dass wir es immer wieder spielen mussten!

Bei dem schönen Wetter konnten die Kinder während der Mittagspause draussen Versteckspielen spielen.

Nach guter frischer Luft haben die Kinder neue Gebärden gelernt.


Vor dem Schluss wurden die Kinder in zwei Gruppen geteilt, bevor das Memory-Spiel angefangen hatte.


Wir hatten nicht erwartet, dass die Kinder die Gebärden vom Memory-Spiel sich so schnell merken konnten..


Bevor der Kurs zu Ende gegangen war, wollten die Kinder das lustige Elefantspiel noch einmal machen.

Ein paar Kinder möchten einen zweiten Kurs gerne besuchen, falls wir ein Angebot wieder machen können.

Mit guter Zusammenarbeit möchte ich dem Vater, Hr. Steiner und Katja Müller ganz herzlich danken.

Für Katja und mich ist es wirklich schön zu sehen, wie unbefangen Kinder an „Neues“ herangehen.

Ein paar Tage später sind ein paar Anmerkungen per Mail gekommen:

- Einer Mutter sagte “Ich habe meine Tochter schon lange nicht mehr so begeistert von irgendetwas erlebt!”
- Die anderen Mutter sagte „Wieviel Spaß meine Tochter hatte, da sie mir schon alles vorgemacht hatte.“