Archiv der Kategorie 'Ukraine'

Ukrainische Kraul-Staffel mit Weltrekord

Sonntag, den 13. September 2009

Der letzte Wettkampf bei den Deaflympics 2009 war die 4 x 100 m Kraul-Staffel der Damen.

Die 4 x 100 m-Kraul-Staffel der ukrainische Damenquartett hat bei den letzten Wettkampf in Hsinchu einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Ganna Lytvynenko (57,48), Anna Tovsta (1.00,75) Anastasiia Lytvynova (1.02,40) und Valeriia Sytnikova (58,71) gewannen den Deaflympics-Titel.

Mit einer Zeit von 3.59,34 Minuten unterboten sie die bisherige Bestmarke von 4.04,70 Minuten, welche das russische Staffelteam in das Jahr 2007 bei den Weltmeisterschaften in Taiwan aufgestellt hatte.

Auf Platz zwei kam die Staffel aus Russland (4.01,07) vor Weissrussland (4.03,26).

Foto: Koen Adriaenssens

Polivanchuk zeigte herausragende Leistungen

Sonntag, den 13. September 2009

Die Schwedin bestätigte ihre gute Form im Aufbau. So verbesserte sie eigenen Weltrekord um 49/100 über 100 m Rücken auf 1.07,17 Minuten. Verdient gewann sie die Goldmedaille.

Die Südafrikanerin Peggy de Villers fixierte auch in ihrem persönliche Bestzeit in 1.07,83 Minuten und erreichte die Silbermedaille.

In einer Zeit von 1.08,72 Minuten konnte sich Valeriia Sytnikova aus Ukraine die Bronzemedaille um den Hals hängen.

Europarekord für Anna Tovsta

Sonntag, den 13. September 2009

400-m-Weltrekordlerin Anna Tovsta gewann am Schlusstag in 9.15,95 Minuten auch über 800 m Kraul, aber verpasst den alten Weltrekord von Elizabeth Lutz aus dem Jahr 1981 deutlich um 6,22 Sekunden. Unter eigenem bisherigen Europarekord von 9.38,45 Minuten errang die Ukrainerin zweite Deaflympic-Goldmedaille.

Platz 2 und 3 gingen an die Engeländerin Hannah Fitton und Kana Imamura aus Japan.

Zwei Weltrekorde an der russischen Herrenstaffel

Samstag, den 12. September 2009

Die russische 4 x 100 m Kraul-Staffel der Männer ist mit einem Weltrekord mit 3.39,90 Minuten in das Finale eingezogen. Stepan Klimenko, der als Startschwimmer in 54,12 vorlegte, Vladmir Kolpakov (56,11), Alexandrovich Vadim (55,50) und Ilya Sarykin (54,15) unterboten die Zeit der amerikanischen Staffel aus dem Jahr 2001 um 2 Hundertstel Sekunden.

Das russische Quartett mit Stepan Klimenko, Ilya Sarykin, dem ältesten Schwimmer Dmitry Grigorev und Ilya Triskhin stellte in 3.32,52 einen hervorragenden Weltrekord im Finale und gewannen die dritte Goldmedaille für die russische Herrenstaffel.

Die ukrainische Kraul-Staffel hat über 4×100m den zweiten Platz in 3.34,23 Minuten belegt und die Chinesen konnten wieder den dritten Platz erreichen.

Lytvynenko: Schnellste Kraulschwimmerin der Welt

Samstag, den 12. September 2009

Ganna Lytvyenko betönte vor 2 Jahre bei den Schwimmweltmeisterschaften in Taipei: „mein großes Ziel war es, über 50 Meter Freistil unter ihrer Weltbestzeit zu schwimmen“! Das hat sie geschafft!

Im Vorlauf war die Ukrainerin Schnellste über 50 m Kraul. Sie unterbot eindrucksvoll in 26,79 Sekunden als erste Kraulschwimmerin die 27-Sekunden-Marke und verbesserte damit ihre Bestzeit um 27/100 Sekunden.

Die älteste Schwimmerin aus Ukraine war im Endlauf über 50 m Kraul einen fantastischen Weltrekord geschwommen. Die Deaflympics-Siegerin verbesserte ihre eigene Bestmarke gleich um 64/100 Sekunden und gewann dreimal im Kraulsprint dreimal in Folg bei Deaflympics-Gold.

Die Russin Aksana Petrushenka wurde in 27,14 Sekunden zweiter und Valeriia Sytnikova aus Ukraine landete auf Platz 3 in 27,32 Sekunden.

Wieder Games-Rekord für Terence Parkin

Samstag, den 12. September 2009

Mit 2.06,24 Minuten verbesserte der Südafrikaner eigenen alten Games-Rekord aus dem Jahr 1997 um 3,37 Sekunden und gewann damit seine sechste Goldmedaille in Hsinchu.

Silber ging in 2.08,87 an dem Russe Ilya Mikhailovich, die den Europarekord von Björn Koch (2.11,74) aus Deutschland um 2,87 Sekunden verbesserte.

Bronze in 2.10,04 ging an Andriy Zurgalidze aus Ukraine.

Zwei Weltrekorde in der Finalestaffel

Freitag, den 11. September 2009

Polivanchuk nahm Barber einen der ältesten Weltrekord ab.

Anna Polivanchuk startet auf der Rücken-Lage für die schwedische Staffel.

28 Jahre alt war der Weltrekord von der amerikanerin Laura Barber, den Anna Polivanchuk in Hsinchu bei den Deaflympics brach. Über 100 m Rücken wurden 1.07,66 Minuten als neue Weltbestzeit für Schwedin gestoppt. Damit verbessert sie den Barber-Rekord (1.08,51) um 85 Hunderstelsekunden.

Damals schwamm die heutigen 48-Jährige Laura Barber einen Weltrekord in Köln / Germany bei den Deaflympics 1985.

Mit vollem Einsatz zum Weltrekord der Weissrussinnen:

Maryia Rudzko, Natalia Deeva, Katsiaryna Eramtsova und Aksana Petrushenka verbesserten im Final über 4 x 100 m Lagen in 4.26,89 Minuten die bisherige eigene Weltbestmarke um 11,21 Sekunden.

Stark präsentiert sich auch die russische Damen-Staffel. Den Endlauf erreichte sie den zweiten Platz in 04:27.70 mit russischem Rekord.

Das ukrainische Quartett konnte sich 4.30,15 Minuten die Bronzemedaille ergattern. Schlussschwimmerin Ganna Lyvtvenko konnte den Kontakt zur Spitze nicht mehr herstellen, aber sie schwamm hervorragend in 56,80 Sekunden über 100 m Kraul in der Staffel.

Ein hartes Rennen für Terence Parkin

Freitag, den 11. September 2009

Im Finale über 100 m Brust musste Terence Parkin sich gegen harte Konkurrenz Andriy Zurgalidze durchsetzen. Am Ende schwamm Terence etwas besser als Andriy Zurgalidze, aber er musste sofort an die Anzeigtafel schauen… Oooh…….Terence Parkin war unglaublich froh, dass er für 5. Deaflympics-Goldmedaille holte. Ebenso konnte der Starschwimmer eigenen Deaflympics-Rekord von 2005 über diese Distanz in 1.03,51 um 1,36 Sekunden verbessern.

Andriy Zurgalidze schließt mit einem zweiten Platz ab und der Ukrainer verbessert auch noch den Europarekord von Koen Adriaenssens (8. Platz ins Finale) um 3,14 Sekunden auf 1.03,63 Min.

Bronze geht an den Russen Ruslan Sergeevich (1.06,30)

Der 5fache Deaflympics-Sieger hat die südafrikanische Nationalhymne im Internet wunderschön gebärdet.

Fitzpatrick-Rekord geknackt

Freitag, den 11. September 2009

Die Chinesin He Yue Yue verbesserte den 24 Jahre alten Rekord von Cindy-Lu Fitzpatrick aus Australien um 3,91 Sekunden auf 5.08,21 Minuten und holte damit zweite Deaflympics-Goldmedaille.

Fitzpatricks Rekord wurde heute zum dritten Mal auf der Damen-Rekordliste gestrichen. (200 m Brust, 200 m und 400 m Lagen)

Meine Klubkameradin Jarmila Gupta schwamm sogar unter den Weltrekord, aber die Chinesin schlug erst an. Mit 5.11,83 Minuten unterbot die 15-Jährige den bestehenden Europarekord von Anna Tovsta um 5,80 Sekunden. Die glückliche kleine Jarmila gewann allerdings sensationell die Silbermedaille vor die ehemalige Europarekordlerin Ukrainerin Anna Tovsta.

He Yue Yue überraschend mit Weltrekord

Freitag, den 11. September 2009

Nach dem Ruhetag setzte die Chinesin he Yue Yue am vierten Tag die Rekordjagd fort. In 2.07,13 Minuten schwamm der 17-Jährige über 200 Meter Kraul so schnell wie nie jemand zuvor auf der langen Bahn. Die Chinesin verbesserte den 28 Jahre alten Rekord von Elizabeth Lutz aus den USA um 84 Hundertstel.

Mit der Silbermedaille begnügte die älteste Schwimmerin Ganna Lytvyenko aus Ukraine, die in 2.09,20 Minuten 31 Hundertstelsekunden unter der 2 Jahre eigenen alten Europarekord blieb.

Die Engländerin Hannah Fitton erkämpfte sich Platz 3 in einer Zeit von 2.10,10 Minuten.