Archiv der Kategorie 'Australia'

Weitere Medaillen am 5. und 6. Tag der Schwimm-WM

Sonntag, den 6. Dezember 2009

Ebenso am fünften und sechsten verregneten Wettkampftag der Kurzbahn-Schwimmweltmeisterschaften für Behinderte blieben die gehörlose Schwimmer auf Erfolgskurs.

Eine Goldmedaille durch Teigan van Roosmalen sowie zwei Mal Bronze für Michel Tielbeke und Michael Anderson waren die Ausbeute des fünften Wettkampftages.

Am Abschlusswettkampf gab es einmal Bronze durch Teigan van Roosmalen.

Trotz schlechtester Wetterbedingungen war die Australierin Teigan van Roosmalen der Sieg über 100 m Rücken in 1.13,93 Minuten nicht zu nehmen und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um 17/100 Sekunden.

Micheal Anderson lieferte sich über 100 m Rücken das spannende Duell mit der starken Konkurrenz. Am Ende musste er sich trotz einer guten Leisung mit Bronze begnügen. Der Australier verbesserte sich dann auf 58,69, verpasste dabei aber den Deaf-Weltrekord von Terence Parkin um 0,38 Sekunden.

Für Michel Tielbeke lief der fünften Wettkampf nicht wie erhofft, aber trotzdem konnte der 29-Jährige mit einer Bronzemedaille über 100 m Rücken in 1.07,44 Minuten überzeugen.

6.Tag:

Am letzten Schwimmwettkampftag regnet es auch in Rio de Janerio.

Über 100 m Kraul schwamm Teigan van Roosmalen überragend in 1.04,85 Minuten und verbesserte ihren persönlichen Rekord. Dabei ergatterte sie sich den 3. Platz.

Mit einer sensationellen Zeit von 55,40 Minuten stellte Michel Tielbeke seine neue persönliche Bestzeit über 3 Sekunden. Mit dem sechsten Platz musste der Niederländer sich zufrieden geben.

Tadhg Slattery gewinnt die WM-Silbermedaille

Donnerstag, den 3. Dezember 2009

An der Copacabana schwamm der Südafrikaner Tadhg Slattery zur Silbermedaille über 100 m Brust der Klasse SB5 in einer mäßigen Zeit von 1.35,36 Minuten.

Leider wurde der Wettkampf dazwischen durch starken Regen und Gewitter nach hinten verschoben. Dann begann das Rennen im von den Flutlichtmasten hellerleuchteten 25-m-Becken.

Der gehörlose Michael Anderson, der einen Nervenschaden in den Beinen hat, konnte endlich im Einzelrennen bei der Kurzbahn-Schwimmweltmeisterschaften 2009 über 50 m Kraul der Klasse S10 starten und fischte in 24,03 Sekunden eine hervorragende persönliche Bestzeit aus dem Wasser. Trotzdem belegte er den undankbaren vierten Platz, denn es fehlten nur 8/100 Sekunden auf einen Platz auf dem Treppchen.

Drei Medaillen am vierten Tag

Mittwoch, den 2. Dezember 2009

Sogar zweimal ins Finale kämpfte sich die Australierin Teigan Van Roosmalen. Über 100 m Lagen sicherte sie sich im 25-Meter-Beckes des Julio Delamare Aquatich Center in 1.14,04 Minuten Silber. 

Foto: Belo Monterio

Nach einem schwachen Start schlug die gehörlose und sehbehinderte 18-Jährige über 50 m Kraul in 29,83 Sekunden an und errang den dritten Platz.

Der Südafrikaner Tadhg Slattery startete über 100 m Lagen. Mit 1.25,48 Minuten kam er nicht ganz an seine Bestzeit heran und erreichte damit die Bronzemedaille.

Durch fehlende Konzentration nach einen Fehlstart konnte der Niederländer Michel Tielbeke aber in 25,10 Sekunden nicht auf das Podium schwimmen und war über Rang fünf enttäuscht. Trotzdem schwamm er einen neuen niederländischen Deaf-Rekord. Es war der älteste niederländische Rekord von Jean Paul Timmer auf der Kurzbahn!

Drei gehörlose Schwimmer räumen eine Gold- und drei Bronzemedaillen ab

Dienstag, den 1. Dezember 2009

Auch der Dritte Tag wurde mit Erfolg gekrönt.

Die meisten Starts übernahm die Australierin Teigan Van Roosmalen heute. Die Ci-Trägerin und sehbehinderte Schwimmerin sicherte sich die Goldmedaille über 400 m Kraul in 4.58,93.

Foto: Über 400 m Kraul trägt Teigan eine gelbe Schwimmmütze.

Dazu ließ die 18-Jährige sich über 100 m Schmetterling noch eine Bronzemedaille umhängen. Bei zwei Starts blieb die neue Kurzbahn-Weltmeisterin etwas über Ihren Bestzeiten.

Der frischgebackene zweifache Lagen-Weltmeister Tielbeke hat wieder einmal bei einem Großereignis seine Klasse unter Beweis gestellt. Im Endlauf knackte der Niederländer zum ersten Mal die 1 Minute Grenze und blieb in 59,64 Sekunden gleich 3,58 Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. So errang er einen guten dritten Platz.

Bronze ging auch an der Südafrikaner Tadhg Slattery, der ebenso eine persönliche Bestzeit über 200 m Lagen in 3.10,94 Minuten schwamm. Der mehrfache Paralympics-Sieger ist gehörlos und hat zerebrale Kinderlähmung.

Zuletzt hat der Bronze-Gewinner bei den deaflympischen Spielen 2009 das südafrikanische Schwimmteam u.a. der mehrfache Deaflympics-Sieger Terence Parkin in Taiwan begleitet.

Harte Konkurenz für zwei Belarussinnen

Sonntag, den 13. September 2009

Die Belarussin Askana Petrushkena lieferte sich ein tolles Duell mit ihrer Landskollegin Natalie Deeva ins Finale. Askana Petrushkena blieb in 1.13,49 unter dem alten Weltrekord von 1.14,66 Minuten von Cindy-Lu Fritzpatrick aus Australien und holte die 4. Deaflympics-Gold. Ab nun ist die ehemaligen Topschwimmerin Cindy-Lu Fritzpatrick nicht mehr Langbahn-Weltrekordlerin.(100 & 200 m Brust und 200 m & 400 m Lagen)

Natalie Deeva belegte den zweiten Platz in 1.14,60 Minuten und schwamm auch unter dem bisherigen Weltrekord.

Die Russin Olga Prantsuzova holte Platz 3.

„Deaflympics-Selektion“ des australisches Schwimmteams

Sonntag, den 30. August 2009

Der kleine Bericht geht jetzt nach dem bekannten Känguruland. :-)

Die australischen Plätze gingen zu den 21. Deaflympics Sommerspielen in Taipei an vier Schwimmer und einer Schwimmerin:

Herren:

Bryce Glover,
Chezz Mentesana,
Craig Morgan,
Jade Colier,

Damen:

Teneale Houghton

Zu den prominentesten Namen auf dieser Liste zählt Craig Morgan, der im letzten Jahr zwei Kurzbahn-Weltrekorde über 50 m und 100 m Rücken geknackt hat.

Die ehemalige Medaillengewinnerin Schwimmerin Annabel Bishop wird dieses Schwimmteam während den Deaflympics begleiten.

Cindy-Lu Fitzpatrick als Vize-Technische Leiterin

Sonntag, den 3. Mai 2009

Vor kurzer Zeit heißt der ICSD-Technischer Leiter (= ICSD Technical Director Reed Gershwind aus den USA Cindy-Lu Fitzpatrick herzlich willkommen, dass die Australierin Cindy-Lu als Vize-technische Leiterin der Sparte Schwimmen ernannt wird.

Guck mal die ICSD-Homepage unter www.deaflympics.com

In der Vergangenheit ist die Schwimmerin sehr bekannt für das Schwimmen, da sie bis jetzt noch immer ihre Weltrekorde über 100 und 200 m Brust sowie 200 und 400 m Lagen besitzt.

Die Rekorde sind aus den Jahren 1985 bis 1989! Hoffentlich knacken die Schwimmerinnen diese Rekorde während den Deaflympics Taiwan 2009.

Die Weltrekordlerin nahm zum letzten Mal im Jahr 1997 an den Deaflympics in Kopenhagen teil, wo sie dreimal Gold gewann.. Obwohl sie doch viel weniger trainiert, blieb sie unschlagbar.

Mannschaftsfoto: Vlrn. oben mit Silke Zschockelt, Nicole Schöner, Petra Plank, Ilse v.d. Berg, Monica Versluis, Gerda Bouw und Ilona Koller und unten mit Katrin Schliwa, Rachel Haimes, Amanda Hilton, Cindy-Lu Fitzpatrick und Melanie Smith.


Cindy-Lu ihre australischen Mannschaft hat über 4 x 100 m Lagen Staffel das Deaflympia-Gold gewonnen und meine niederländische Mannschaft eroberte unerwartet Bronze. Silber haben die deutschen Schwimmerinnen geholt.

Deafswimworld-Redakteurin möchte Cindy-Lu Fitzpatrick viel Glück und Erfolg in ihrer neuen Funktion und gute Zusammenarbeit mit Reed Gershwind wünschen.

Zwei Weltrekorde durch Craig Morgan

Dienstag, den 3. Februar 2009

Vor kurzem habe ich die Deaflympics-Homepage entdeckt, dass der Australier Craig Morgan schon in September zwei Weltrekorde auf der kurzen Bahn in Melbourne / Australien aufgestellt hatte.

Über 100 Meter Rücken blieb der 19-Jährige aus Blayney am 22. September mit 1.00,76 Sekunden um 1,19 Sekunden unter der bisherigen Marke der Australier Michael Anderson, den diese am 25. April 2008 in Canbera / Australien aufgestellt hatte.

Zwei Tage später hatte Craig Morgan einen neuen Weltrekord über 50 m Rücken in 0.28,45 Sekunden geknackt..Mit seiner besten Schwimmzeit hatte er sich natürlich gefreut, den Weltrekord zu verbessern.

Lies auch mal unter www.blayney.yourguide.com.au, dass der Top-Schwimmer ein gehörlose Sportler des Jahres 2008 in Australien genannt worden ist.

Während der Deaflympics 2009 in Taipeh werde der Rücken-Weltrekordler sich voll auf die Rücken- und Schmetterlingstrecken konzentrieren.